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10.04.2017

(Chiemsee 2015) - Baden Übersee


Einen halbwegs rollitauglichen Strand haben wir diesmal in Übersee am Chiemsee gefunden. Einen großen Parkplatz mit Rolliparkplätzen gibt es direkt am See an der "Julius-Exter-Promenade". Von da aus führen ein asphaltierter Radweg und ein Schottergehweg zur Liegewiese. Dort gibt es freie Platzwahl und am benachbarten Imbiss auch eine behindertengerechte Toilette. Auf dem Weg ins Wasser braucht man dann wieder Hilfe: spätestens der untere Uferabschnitt begrüßt einen mit feinen Steinchen; auf dem Weg nach unten müssen ein paar schräge Rasenabschnitte überwunden werden. Das ist vor allem Bergauf ein Problem. Lift oder Rampe sucht man vergebens – da wird also wieder viel Hilfe benötigt.



Im Wasser ist es sehr, sehr lange, sehr, sehr flach. Erst weit draußen kann man schwimmen. Ist dafür für Kinder zum Spielen umso besser.
Direkt neben der gut befahrbaren Liegewiese können Kajaks ausgeliehen werden. Außerdem gibt es einen kleinen Spielplatz und Sitzgelegenheiten. Der asphaltierte Weg führt dann weiter in Richtung Hafen und darüber hinaus und lädt zu einem Spaziergang ein.


09.04.2017

(Chiemsee 2015) - Das Haus

Anfang September verbrachten wir eine reichliche Woche in Chieming, Ortsteil Manholding, im Landhaus Jahncke.


Das Haus

Allgemeines

Zunächst steht ein Parkplatz direkt vor dem Haus zur Verfügung. Dort haben 4 bis 5 Autos Platz. Der Weg zum Haus war mit Naturstein gepflastert und wird neu gemacht, damit er für Rollis besser zu befahren ist.

WLAN ist im Erdgeschoss in der Sitzecke vorhanden und reicht gut bis in Zimmer 1 und 2. Auch im Gruppenraum gibt es Empfang, allerdings nur mäßig. Der Gruppenraum ist mit einen Klavier und einem großen Fernseher ausgestattet. Für die kalte Jahreszeit gibt es einen großen Kamin.

Außerdem ist im Erdgeschoss ein großer, gemütlicher Speiseraum und eine Küche vorhanden. Die Hauseltern, ein älteres Ehepaar, sind sehr freundlich und immer um das Wohl ihrer Gäste bemüht. Außerdem ist das Essen wirklich hervorragend. Das Haus kann aber, soweit ich weiß, auch ohne Verpflegung gebucht werden.


Bäder und Zimmer

Für Personen mit Gehbehinderung stehen im Erdgeschoss 3 Zimmer mit insgesamt 7 Betten zur Verfügung. Zimmer 1 verfügt über ein Doppelbett sowie ein Pflege-Einzelbett. Zimmer 2 hat 2 Einzelbetten. Zimmer 3 hat 2 Einzelbetten wovon eines ein Pflegebett ist.

Im Erdgeschoss gibt es 2 Bäder. Das kleinere Bad verfügt über eine Toilette, ein Waschbecken und eine Dusche. An der Dusche gibt es eine Rundlauf. An der Toilette gibt es an der Wandseite leider keinen Griff. Ein Griff ist nur an der anderen Seite vorhanden. Allerdings klappt man den Griff zum Umsetzen bekanntlich hoch...
Das andere Bad verfügt ebenfalls über eine Toilette, außerdem 2 Waschbecken und eine Badewanne. Griffe gibt es keine. An der Toilette ist nur ein senkrechter, kleiner Griff vorhanden welcher nicht zum Aufstützen und Umsetzen taugt.

Im Obergeschoss stehen zudem insgesamt 6 Schlafräume mit je 2 bis 4 Betten zur Verfügung. Alle Zimmer sind sehr schön eingerichtet, freundlich und hell. Es gibt ein Bad mit Badewanne und WC, sowie ein Bad mit Dusche und WC.

Im Untergeschoss stehen weiter Toiletten zur Verfügung. Das Haus verfügt nicht über einen Lift.


Bilder

Bilder gibt es, wie immer, aus rechtlichen Gründen keine im Blog... Allerdings hat Familie Jahncke eine Internetseite. Dort gibt es Bilder.

20.03.2017

(Chiemsee 2013) - Kajak fahren

Kajakverleih Surfschule

Am Chiemsee gibt es verschiedene Bootsverleihe und Anbieter für diversen Wassersport. Wir haben uns für's Kajak entschieden. Wir waren an der Surfschule Chiemsee. Das 2er Kajak war nicht so teuer. Wir hatten es glaube ich 4h geliehen, für ca. 25€. Wir sind etwa 3,25h gefahren.

Rollitoilette gab es an der Surfschule nicht. Da muss man sich dann was anderes einfallen lassen. Der See ist groß... Umziehen durfte ich mich in einer Art Lagerraum für Surfbretter und Material.

Start an der Surfschule und dann einmal rings um die Herreninsel mit Krautinsel und wieder zurück. Das sind laut Google Earth etwa 13km.


Kajak

Umsetzen ging an sich ganz gut, sofern jemand den Rolli und das Kajak hält. Kissen auf den Sitz muss sein! Die Rückenlehne ist gut einstellbar in alle möglichen Richtungen und bietet auch einen brauchbaren Seitenhalt. Damit konnte ich ganz gut sitzen. Rechts und links am Vordersitz waren auch noch 2 "Pedale" für die Füße. Dort konnte ich mich meine Beine etwas "reinklemmen" sodass der Halt noch besser wurde.




Paddeln ging nach etwas Eingewöhnung auch ganz gut. Lediglich wenn Schiffe kamen und Wellen auf dem See gemacht haben, musste ich mich natürlich festhalten. Im richtigen Rythmus kamen wir auch brauchbar vorwärts.



Der Tischspringbrunnen

Kurz noch zur Erklärung, warum wir einen Tischspringbrunnen bei uns hatten. Zur Hochzeit bekamen wir ein Geschenk, welches uns ein größeres Geschenk versprach wenn wir bestimmte Aufgaben erledigen. Eine Aufgabe war, Sport zu machen. Das haben wir mit dem Kajakfahren erledigt und als Beweis ein Bild mit Tischspringbrunnen gemacht.



19.03.2017

(Chiemsee 2013) - Nationalpark Berchtesgaden (Königssee, Hintersee, Ramsau)

Anfahrt und Parken

Etwa eine Autostunde vom Chiemsee entfernt erreicht man über die B306 und ab Inzell über die B305 den Nationalpark Berchtesgaden, alias "Königssee" und "Hintersee". Es gibt auch alternative Routen. Dabei sollte man aber aufpassen, dass man nicht kurz in Österreich auf die Autobahn gerät und vielleicht zum Mautpreller wird.




Jedenfalls finden sich viele Parkplätze direkt am Königssee, auch ausreichend Rolliparkplätze. Toiletten gibt es am Königssee und in St. Bartholomä. Auf den Schiffen gibt es nichts und auch an der Haltestelle Salet nur ein "normales" Klo.


Boote

Weiter geht's dann über rolligerechte Bootsstege und Metallrampen auf das Elektroboot. Dort helfen die Angestellten gern über die 3 Stufen ins Schiff hinweg. Man scheint schon bissl Erfahrung mit Rollifahrern zu haben. Mit dem E-Rolli kommt man nicht auf's Schiff. Man kann sich laut Website aber einen manuellen Rolli beim Betreiber leihen.




Die Überfahrt dauert dann ein paar Minuten und wird musikalisch Untermalt: es wird eine kurze Melodie auf der Trompete gespielt, welche dann an den Bergen wiederhallt. Erster möglicher Ausstieg ist in St. Bartholomä, der zweite in Salet. Von dort aus kann man dann auch zum Hintersee. Beide Orte haben gut fahrbare, feste, geschotterte Wege. In Salet auf dem Weg zum Hintersee geht es leicht bergauf. Klo gibt es dort wie gesagt keins. Aber viel Wald...





St. Bartholomä


Die Kirche in St. Bartholomä ist mit dem Rolli nicht zugänglich. Auch dort bräuchte man wieder etwas Hilfe. Es gibt außerdem diverse Restaurants. Auch dort war der Zugang teils schwierig. Das Rolliklo ist an einer Art Scheune hinter der Kirche.




Hintersee

Wir sind erstmal bis zum Ende des Königssees gefahren und von dort aus zum Hintersee gelaufen. Landschaftlich natürlich herrlich. Man kann wohl um den Hintersee drumherum fahren / laufen. Das haben wir uns aber wegen der Wärme gespart. Der Weg nahm etwa 20 Minuten in Anspruch und war alleine fahrbar. Etwas uneben zwar, aber gängig.





Wenn ich mich richtig an meine Kindertage erinnere, gab es auf der Rückseite des Hintersees ein kleines Bauerngut wo es frische Milch und Käse gab...?




Königssee

Ein Bad im Königssee haben wir uns nicht nehmen lassen. Da er sehr kalt ist und deswegen ohnehin nicht viele Leute rein gehen ist das Baden auch nicht weiter reglementiert. Es war aber arg frisch. An der Oberfläche etwa 18°C. Ab ca. 2m tiefe war es beim Abtauchen tierisch kalt. Ich schätze mal 10°C oder sowas. Bei 15°C in der Ostsee habe ich weniger gefroren als in den 30 Sekunden abtauchen im Königssee. Und da war ich natürlich länger im Wasser.




Ramsau

Nicht weit weg vom Königssee befindet sich Ramsau. An sich nur ein kleiner Ort wo auch nicht besonders viel los ist. Ramsau hat allerdings eine ziemlich berühmte Kirche. Die ist auch mit dem Rolli ganz gängig befahrbar. Parkplätze finden sich an der Hauptstraße. Gegenüber der Brücke, Blick Richtung Kirche, gibt es eine Webcam. Die Adresse steht auf einem Schild an der Kamera. So kann man sich von Verwandten und Freunden mal im Web bestaunen lassen und live winken ;-)


18.03.2017

(Chiemsee 2013) - Naturkundemuseum Siegsdorf

Siegsdorf hat ein Naturkundemuseum, welches komplett rollstuhlgerecht ist. Auch die Außenanlagen und die künstliche Höhle, welche das Leben in der Steinzeit zeigt, ist mit dem Rolli befahrbar. Klar, der Boden ist dort in der Höhle bewußt etwas uneben gemacht aber es ist befahrbar. Eine Etage war über eine Art Treppenlift erreichbar. Da wird den eingeschränkten Personen nichts vorenthalten.

Ursprung des Museums ist der Fund eines Mammuts auf dem Gemeindegebiet in Siegsdorf. Daraufhin haben sich interessierte Leute an Ausgrabungen und die Erforschung der Besiedlung der Chiemseegegend gemacht. Das alles wurde dann in einem kurzweiligen Museum zusammengefasst und sogar mit einem Außenbereich mit Möglichkeiten für die ganz Kleinen ergänzt. Draußen können kleine Anhänger aus Holz gefertig werden und man kann sich anschauen, wie die Menschen in der Steinzeit gelebt haben.

Behinderte mit 100% GdB im Ausweis haben übrigens freien Eintritt.

Weitere Infos finden sich unter museum-siegsdorf.de.

17.03.2017

(Chiemsee 2013) - Paragliding


2013 war es endlich soweit: wir hatten eine Gelegenheit gefunden um meinen Gutschein einzulösen: Paragliding als Tandemflug! Herrlich!

Geflogen bin ich über
http://www.tandemfliegen.aero/
Dort haben wir einfach angerufen und einen Termin ausgemacht. Habt ohne Probleme. 

Vorbereitung


An sich läuft der Flug bei jedem gleich ab: rein in den Sitz, auf Wind warten und losrennen. Da das mit dem Rennen bei Rollifahrern wohl meistens schwierig ist haben sich zwei nette Gleitschirmflieger als Ge(h)hilfen gefunden. Am Gurtzeug wurde eine Eisenstange durchgeführt und zur Sicherheit mit Klebeband fixiert.
Die Helfer haben dann an diesen Stangen angefasst und mir die Beine ersetzt. Lediglich eine stärkere Windböe mussten wir abwarten um starten zu können. Wegen dem höheren Startgewicht beim Tandemflug und eben weil ich nicht rennen kann war das nötig.

Auch wenn Gleitschirmfliegen mit einem erfahrenen Piloten an sich eine sichere Sache ist war mir doch etwas mulmig. Ein Obstler tat das eine zur Beruhigung, die Eisenstange zum "festhalten" (auch wenn es faktisch sinnlos ist) tat das andere.

Im Sitz sitzt man schon relativ hart. Es ist halt ein straffes, gespanntes Stück Stoff auf dem man sitzt. Der Airbag unterm Hintern hilft da leider nichts. Die Zeit bis zum Start, während des Fluges und bis der Rolli mit dem eigenen weichen Kissen wieder da ist sollte das nicht vorhandene "Sitzfleisch" also schon ab können. Regelmäßiges Entlasten ist ohnehin Pflicht. Ein dünnes Kissen kann man vielleicht auch mitnehmen. Das sollte man mit dem Piloten absprechen.


Der Flug


Der Flug selbst war wesentlich ruhiger als erwartet. Ich habe viele Geschichten gehört, dass Leute mit Ultraleichtflugzeugen oder kleinen Fliegern sehr wackelige Flüge hatten. Das war beim Gleitschirmflug nicht der Fall. Es war erstaunlich stabil. Das liegt vermutlich daran, dass man mit dem Schirm mit dem Wind fliegt und nicht wie mit dem Flugzeug durch den Wind.

Der Flug dauerte etwa 30 Minuten und begann mit einem starken Aufstieg über einem Waldstück mit guter Thermik. Die Aussicht reichte dabei bis zum Großglockner und war teilweise ziemlich windig. Es ist schon komisch wenn das Leben so an ein paar Stricken an einem Stück Stoff hängt.

Trotzdem macht es unheimlich Laune und die Freiheit, Ruhe und Aussicht ist atemberaubend! Eine Jacke hat übrigens trotz der hohen Außentemperaturen nicht geschadet. In 1600m Höhe bei Fluggeschwindigkeiten von etwa 30 bis 50 km/h war eine dünne Jacke durchaus gut.


Die Landung


Die Landung ging erstaunlich gut. Mein Pilot hatte empfohlen die beine anzuheben. Da man in dem Sitz sehr stabil Sitz konnte ich mit den Händen die Knie und damit die Füße etwas hoch halten. Bei der Landung schoben sich dann die Füße ohne umzuknicken über die Wiese. Die Landestrecke betrug nur wenige Meter, auch dank der Punktlandung des erfahrenen Piloten. Damit blieben auch Verletzungen aus. Mein Pilot hat mich dann noch zur Fliegerklause getragen. Dort habe ich dann auf den Rolli gewartet, den die Familie mit der Bergbahn wieder runter gebracht hat. Auch das dauerte ein paar Minuten, zumal die Bergbahn kurz stehen musste aufgrund irgendwelcher technischer Probleme. Insgesamt dauerte der Spaß also etwa eine Stunde.

Übrigens standen mehrere Abflugplätze zur Verfügung.


Nebenwirkungen

Neben großer Glücksgefühle über so viel Freiheit und einem wunderbarem Erlebnis bleibt doch ein komisches Gefühl. Wie gesagt, das Leben hängt an ein paar "Bindfäden". Am Tag meines Fluges ist ein Testpilot mit seinem Schirm abgestürzt und wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht...


Zahlen und Fakten

Gesamtstrecke: 12,54 km
Gesamtzeit: 42:56
Zeit in Bewegung: 26:25
Durchschnittliche Geschwindigkeit: 17,52 km/h
Durchschnittliche Geschwindigkeit in Bewegung: 28,48 km/h
Maximale Geschwindigkeit: 50,51 km/h
Maximale Höhe: 1622m
Minimale Höhe: 660m
Höhenunterschied: 1705m

16.03.2017

(Chiemsee 2013) - Bootstour auf dem Chiemsee

Gleich zu Anfang unserer Reise haben wir uns eine Bootstour auf dem Chiemsee gegönnt. Der Bootsverleih Stöffl am Chiemsee bietet verschieden stark motorisierte, führerscheinfreie Boote an. Diese haben von 4 bis 8 Sitzplätze und sind zudem gut ausgestattet, wenn auch schon etwas älter (das stört aber nicht).

Service

Der Service war hervorragend, es gibt auch einen kleinen Lift, mit dem man in das Boot und wieder heraus gehoben wird. Auch wenn die Konstruktion etwas abenteuerlich aussieht und nicht die neueste ist - sie funktioniert und dank hilfsbereiter Bootsvermieter ist der Umstieg vom Rolli ins Boot und zurück auch kein Problem. Für die Anfahrt zum Boot gibt es einen extra breiten Steg. Das Boot wird dann hergeholt.

Die Sitze im Boot waren sehr weich, die Rückenlehne lässt sich  zum ein- und aussteigen herausnehmen (oder auch um zum Baden nach hinten  zu rutschen).

Sonar, Radio, Tacho, Sonnendach und Liegefläche gehören zu jedem Boot.

Boote und Ausstattung

Das Boot "Wolfgang" ist zwar mit 4 Sitzen das kleinste, ermöglichst es aber auch Rollifahrern dank steil abfallendem Heck mit Liegefläche und Reling links und rechts den Einstieg ins Wasser. Bei den großen Booten ist das nicht ohne weiteres möglich. Da ist dann schon etwas mehr Einfallsreichtum gefragt.


Boot Wolfgang mit Lift für Gehbehinderte

Preise und Zeit

Insgesamt sind wir glaube ich etwa 2,5h auf dem Chiemsee rumgeschippert. Die Preise beim Stöffl waren damals die günstigsten die wir gefunden haben. In Prien gibt es noch eine Reihe anderer Bootsvermieter mit ähnlichen Booten, auch Ruderbooten zum Beispiel, aber die waren teurer und nicht mit dem Rolli zugänglich. Große Boote kosten logischerweise mehr, fahren aber auch schneller sodass man für eine Chiemseeumrundung weniger Zeit braucht. Effektiv kostet eine Chiemseeumrundung mit einem kleinen Boot etwa genauso viel wie mit einem großen Boot. Aktuelle Preise findet man unter stoeffl.de. Dort gibt es auch eine Reihe von Karten und Routenvorschlägen für die Touren.


Insel Herrenchiemsee
Besonders schnell war das Boot nicht (max. 8km/h zeigte der eingebaute Tacho), aber die Fahrt macht trotzdem Laune. Wir schipperten rund um die Insel Herrenchiemsee und auch vorbei an der Frauen- und Krautinsel. Ein eingebautes Echolot im Schiff zeigt übrigens immer die aktuelle Tiefe an. So sitzt man nirgends auf dem Grund auf und kann auch die tiefste Stelle des Chiemsees ausfindig machen um dort baden zu gehen.


Am Ende gab es als kleine Erinnerung noch das Stöffl Chiemseeschifferpatent (eine Postkarte :-) ).

15.03.2017

(Chiemsee 2013) - Das Haus

Allgemeines

Unseren Urlaub verbrachten wir 2013 am Meer der Bayern - dem Chiemsee. Unser Quartier war in Siegsdorf, Ortsteil Eisenärzt. Das Bungalowdorf nennt sich "Ferienpark Ruhpolding".

Damals wurde der Park von Roompot-Parks betrieben. Ich habe gelesen, dass der park mittlerweile verkauft ist und geschlossen wurde. Dort sollen nun Wohnhäuser entstehen.


Das Bungalow

Zimmer

Unser Bungalow war für 6 Personen ausgelegt und als behindertengerecht verkauft. Das Bungalow hatte 3 Schlafzimmer. In 2 davon kam ich mit dem Rolli nicht rein! Die Türen waren schlichtweg zu schmal: etwa 55cm. Eines der Zimmer verfügte über ein Doppelstockbett, das andere über ein Doppelbett. Da hat der Betreiber nicht daran gedacht, dass ein Rollstuhlfahrer auch verheiratet sein kann und das Ehebett nutzen wollen könnte. Das 3. Zimmer war über 2 Türen erreichbar: eine viel zu schmale und eine breite Tür. Das Zimmer verfügte über 2 Einzelbetten. Zum Glück waren diese nicht mit der Holzverkleidung verbunden, sodass wir sie zusammenschieben konnten.


Bad/Toilette

Außerdem gab es 2 Bäder jeweils mit Dusche, WC und Waschbecken. Eines davon war mit dem Rolli zugänglich, wenn auch nicht üppig groß. Auf Nachfrage wurde mir ein arg klappriger Duschrollstuhl zur Verfügung gestellt. Generell war die Ausstattung des Bungalows, besonders aber die des rolligerechten Bades, wohl schon eine Weile abgeschrieben.

Am Klo waren rechts und links 2 Haltegriffe vorhanden. Am Waschbecken gab es links einen Griff, außerdem einen Spiegel welcher geneigt werden kann und Griffe an der Dusche. Soweit also alles benötigte da. Nur eben etwas eng.


Wohnküche

Das Wohnzimmer war gemütlich, mit Fernseher, Sofa und einem kleinen Tisch. Ein Wäscheständer war verfügbar um die Badesachen aufzuhängen. Außerdem reichlich Schränke, auch in den Zimmern. Die Küche war offen zum Wohnzimmer hin und nur durch eine Art Regal abgetrennt. Alles nötige war da, inklusive Starterkit zum Spülen mit bissl Fit und Waschlappen. Da kamen wir zumindest übers Wochenende und konnten am Montag einkaufen.


Bilder

Bilder vom Haus fehlen hier leider, da es rechtlich nicht erlaubt ist ohne Genehmigung des Betreibers Bilder vom Innenraum eines Gebäudes zu veröffentlichen. Wer also was sehen will melde sich privat bei mir...